In einem abgelegenen Ort im Norden Islands wurde eine verstümmelte Leiche entdeckt. Der Polizist Ari Thor, dem die Ermittlungen anvertraut wurden, versucht, alle Informationen über das Opfer zu sammeln, um die Gründe für die Tragödie zu verstehen. Doch die Identität des Ermordeten interessiert nicht nur den Polizisten. Eine Journalistin aus Reykjavík führt eine parallele Untersuchung und ihr treibt nicht nur der Wunsch, einen sensationellen Bericht zu schreiben. Gleichzeitig wird in einem verlassenen Dorf nahe dem Tatort ein nepalesisches Mädchen eingesperrt gehalten und erwartet den Tod…
Die Rätsel werden immer mehr, die Vergangenheit spielt mit der Gegenwart, die Spannung steigt und die Handlungsstränge verknüpfen sich zu einem engen Knoten.
„Eclipse“ – der zweite Band der Reihe um Ari Thor, einen jungen Detektiv, der, seine Heimat und seine Geliebte in Reykjavík hinterlassend, zur Polizei in eine kleine Stadt im Norden des Landes gekommen ist, die durch die raue Natur von der restlichen Welt abgeschnitten ist. Der Roman erschien unmittelbar nach „Schneeblindheit“ und war, wie auch andere Bücher von Ragnar Jónasson, dem „König des skandinavischen Noir“, der mit prestigeträchtigen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde und als einer der besten zeitgenössischen Autoren im Krimigenre gilt, bei den Lesern sehr erfolgreich.