Der Roman «Idiot» gehört zusammen mit «Verbrechen und Strafe», «Der Jugendliche», «Die Dämonen» und «Die Brüder Karamasow» zum sogenannten «großen Fünfbuch» von F. M. Dostojewski. Dieser Roman ist eines der Lieblingswerke des Schriftstellers, denn darin legt Dostojewski seine moralisch-philosophische Position...
dar. Im «Idiot» wird die schwierige Aufgabe gestellt, den «neuen Propheten» zu beschreiben und die Reaktion der Umgebung auf die Worte und Taten eines solchen Suchenden nach der Wahrheit darzustellen. In seinen Briefen bezeichnet Dostojewski den Protagonisten seines Romans, Myschkin, als «Fürsten-Christus». Im Evangelium nach Johannes sagt der Retter, dass er «nicht von dieser Welt» ist, daher ist der Fürst Myschkin bei Dostojewski ein Mensch, der schlecht in die reale Welt passt, ein zeitgenössischer Seliger. In diesem Zusammenhang kann man auch Don Quijote von Cervantes erwähnen; in den Augen der umgebenden Menschen erscheint dieser Held bestenfalls als Sonderling. Gleichzeitig zeigen die Gespräche mit Myschkin auf erstaunliche Weise die verborgenen seelischen Qualitäten der Charaktere des Romans. So würde sich mit Sicherheit auch Mark Grysoboj aus dem Roman von Bulgakow nach einem Gespräch mit Jeshua Ha-Notsri verändern. Doch Myschkin ist nicht in der Lage, die sündhafte Welt um ihn herum zu verändern und, sie nicht akzeptierend, wird er schließlich verrückt. Der Roman «Idiot» begann in den Ausgaben des Magazins «Russischer Herold» im Jahr 1868 in Teilen veröffentlicht zu werden. Die letzten Kapitel wurden von Dostojewski 1869 in Florenz geschrieben. Die Arbeit an dem Roman fiel ihm schwer. Kritiker äußerten sich skeptisch über dieses Werk und hielten es für von der Realität losgelöst. Die Veröffentlichung von «Idiot» als eigenständiges Buch gelang erst 1874. Mit der Zeit änderte sich jedoch die öffentliche Einstellung zu dem Roman, und an der Schwelle des 19.-20. Jahrhunderts übte er einen spürbaren Einfluss auf die europäische Kultur aus. Über diesen Roman schrieben Friedrich Nietzsche und Stefan Zweig. Später wurde «Idiot» sowohl in Russland als auch im Ausland mehrfach verfilmt. Die Ausgabe wird durch Illustrationen von Olga Andrejevna Rusakova geschmückt. Diese vermitteln gut die komplexe innere Welt der Charaktere des Romans. Die zukünftige Künstlerin wurde in Sankt Petersburg geboren. Nach dem Abschluss des Design-Fakultäts an der Fachhochschule Kymenlaakso in Finnland absolvierte sie ein Praktikum an der Polytechnischen Universität Valencia im Fachbereich Schöne Künste. Rusakova nimmt an internationalen Wettbewerben in der Illustration und in der Wandkunst teil. Sie illustrierte den philosophischen Roman «Also sprach Zarathustra» von Nietzsche und «Verbrechen und Strafe» von Dostojewski in der BM-L Reihe. Sie fertigte auch Illustrationen für die Gedichtsammlung «Abendalbum» von Marina Zwetajewa in der BM-Serie im kleineren Format an.
Der Roman «Idiot» gehört zusammen mit «Verbrechen und Strafe», «Der Jugendliche», «Die Dämonen» und «Die Brüder Karamasow» zum sogenannten «großen Fünfbuch» von F. M. Dostojewski. Dieser Roman ist eines der Lieblingswerke des Schriftstellers, denn darin legt Dostojewski seine moralisch-philosophische Position dar. Im «Idiot» wird die schwierige Aufgabe gestellt, den «neuen Propheten» zu beschreiben und die Reaktion der Umgebung auf die Worte und Taten eines solchen Suchenden nach der Wahrheit darzustellen. In seinen Briefen bezeichnet Dostojewski den Protagonisten seines Romans, Myschkin, als «Fürsten-Christus». Im Evangelium nach Johannes sagt der Retter, dass er «nicht von dieser Welt» ist, daher ist der Fürst Myschkin bei Dostojewski ein Mensch, der schlecht in die reale Welt passt, ein zeitgenössischer Seliger. In diesem Zusammenhang kann man auch Don Quijote von Cervantes erwähnen; in den Augen der umgebenden Menschen erscheint dieser Held bestenfalls als Sonderling. Gleichzeitig zeigen die Gespräche mit Myschkin auf erstaunliche Weise die verborgenen seelischen Qualitäten der Charaktere des Romans. So würde sich mit Sicherheit auch Mark Grysoboj aus dem Roman von Bulgakow nach einem Gespräch mit Jeshua Ha-Notsri verändern. Doch Myschkin ist nicht in der Lage, die sündhafte Welt um ihn herum zu verändern und, sie nicht akzeptierend, wird er schließlich verrückt. Der Roman «Idiot» begann in den Ausgaben des Magazins «Russischer Herold» im Jahr 1868 in Teilen veröffentlicht zu werden. Die letzten Kapitel wurden von Dostojewski 1869 in Florenz geschrieben. Die Arbeit an dem Roman fiel ihm schwer. Kritiker äußerten sich skeptisch über dieses Werk und hielten es für von der Realität losgelöst. Die Veröffentlichung von «Idiot» als eigenständiges Buch gelang erst 1874. Mit der Zeit änderte sich jedoch die öffentliche Einstellung zu dem Roman, und an der Schwelle des 19.-20. Jahrhunderts übte er einen spürbaren Einfluss auf die europäische Kultur aus. Über diesen Roman schrieben Friedrich Nietzsche und Stefan Zweig. Später wurde «Idiot» sowohl in Russland als auch im Ausland mehrfach verfilmt.
Die Ausgabe wird durch Illustrationen von Olga Andrejevna Rusakova geschmückt. Diese vermitteln gut die komplexe innere Welt der Charaktere des Romans. Die zukünftige Künstlerin wurde in Sankt Petersburg geboren. Nach dem Abschluss des Design-Fakultäts an der Fachhochschule Kymenlaakso in Finnland absolvierte sie ein Praktikum an der Polytechnischen Universität Valencia im Fachbereich Schöne Künste. Rusakova nimmt an internationalen Wettbewerben in der Illustration und in der Wandkunst teil. Sie illustrierte den philosophischen Roman «Also sprach Zarathustra» von Nietzsche und «Verbrechen und Strafe» von Dostojewski in der BM-L Reihe. Sie fertigte auch Illustrationen für die Gedichtsammlung «Abendalbum» von Marina Zwetajewa in der BM-Serie im kleineren Format an.
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