Sascha und Genja sind seit ihrer Kindheit beste Freunde: zusammen in der Schule, im Training und an den Wochenenden. Eines Tages taucht ein Mädchen an der Haltestelle in ihrem Leben auf. Sascha und Genja bemerken sie beide, aber keiner von ihnen wagt es, sie anzusprechen. Diese heimlichen Blicke könnten weitergehen, aber die Unbekannte sieht jeden Tag bedrückter aus und verschwindet schließlich ganz. Nach einiger Zeit treffen die Freunde das Mädchen in der U-Bahn – geschlagen, schmutzig, mit einem undurchdringlichen Blick. Sascha und Genja helfen ihr, bringen sie zu sich und erfahren ihr schreckliches Geheimnis. Nun sind sie die Einzigen, denen Vasilisa, die Unbekannte von der Haltestelle, vertrauen kann, in denen sie Unterstützung und Wärme findet. Vasilisa bleibt in der Wohnung von Sascha, da er allein lebt, von seiner Familie verlassen. Genja erträgt einen tyrannischen Vater und das Desinteresse seiner Mutter. Aber wenn sie zusammen sind, verändert sich die Welt: Es gibt keine vergangenen Traumata, keine Grausamkeiten und keine Gleichgültigkeit mehr. Sascha, Genja und Vasilisa treffen sich nach dem Schulabschluss und verbringen die ganze freie Zeit miteinander: sie lernen, helfen sich gegenseitig und sprechen offen miteinander. Sie werden schnell erwachsen, und je älter sie werden, desto deutlicher wird: ihre Beziehung ist nicht nur freundschaftlich. Sascha, Genja und Vasilisa sind verbunden, und sie müssen ihre Verbindung vor den Vorurteilen und dem Hass der Außenwelt schützen. Werden sie alle Hindernisse überwinden können, ohne sich selbst und ihre Gefühle zu verlieren? Wird die Gesellschaft sie so akzeptieren, wie sie sind – jung, lebendig und liebend? Jana Tkachjowa ist die Autorin der epischen Fantasy-Dilogie „Götter wie Menschen“. Diesmal schreibt sie nicht über eine erfundene, sondern über die reale Welt und die Liebesgeschichte von drei Erwachsenen. Jeder der Charaktere trägt eine Last, die vielen untragbar erscheinen würde. Aber Sascha, Genja und Vasilisa finden die Kraft für diese Prüfung in der Unterstützung und dem Vertrauen zueinander.