"Gespräche mit Freunden" ist der erste Roman von Sally Rooney, der die 26-jährige Absolventin des Trinity College über Nacht zu einer weltweit bekannten Schriftstellerin machte. Ein Roman, der die Welt mit der Geschwindigkeit einer Snapchat-Nachricht umkreiste. Ein Text, der uns die Frage stellt: Warum reden die Menschen so viel, wissen aber dabei so wenig über sich selbst und ineinander?
Frances, Bobbi, Nick und Melissa stellen sich gegenseitig unzählige Fragen. Ihre Beziehungen entwickeln sich im realen Leben und online, sie trinken unendlich und reden, reden, reden. Sie diskutieren über Sex und Freundschaft, Kunst und Literatur, Politik und Geschlechterfragen und natürlich übereinander. Die junge Frances erzählt uns offen von ihren komplizierten Beziehungen zu Nick, einem Mann, der mit ihrer Freundin verheiratet ist.
Ja, natürlich kann man diesen Roman als ein Buch über Untreue, Erwachsenwerden und die Schwierigkeiten von Intimität lesen. Aber in Wirklichkeit ist es eine scharfe Literatur über Identitätsprobleme und menschliche Kommunikation. Zwischen dem, wer wir sind, und dem "Bild", das wir anderen zeigen, besteht eine riesige Kluft.
Dieses Buch handelt davon, wie leicht es ist, Selbstbetrug mit Selbstkenntnis zu verwechseln.