Diese Kartenreihe basiert auf der marseiller Tradition. Die Karten wurden vollständig von Hand gefertigt, ohne Nutzung digitaler Grafiken, weshalb die Illustrationen die Lebendigkeit der Linien und eine fast greifbare Textur bewahrt haben.
Auf den Zeichnungen gibt es keine Rahmen, Beschriftungen oder Zahlen – die Bilder selbst vermitteln das volle Spektrum der Bedeutungen. Sie verschmelzen zu einem Gesamtbild, wenn sie in einer Legung nebeneinander liegen, und bilden visuelle Verbindungen. Der Fokus liegt auf den Symbolen und ihrer Geometrie. Dieser Ansatz macht die Arbeit mit der Kartenreihe intuitiv: Der Blick wird sofort auf das Wichtige gelenkt, und die Bedeutungen entstehen ganz natürlich – durch die Komposition, die Anzahl und die Essenz der Elemente.
Ein weiteres Merkmal dieser Kartenreihe ist, dass sie in einer monochromen Palette ausgeführt ist: moosgrüner Hintergrund, schwarze, weiße und goldene Farben in den Zeichnungen. Das Fehlen leuchtender Farben befreit von visuellem Lärm und fördert einen ruhigen, meditativen Arbeitsprozess.
„Der Schatten des Marseille-Tarots“ wird denjenigen gefallen, die den Symbolismus schätzen und Karten suchen, mit denen man leicht einen ehrlichen und lebendigen Dialog in den Legungen aufbauen kann.