Die Natur der sowjetischen Macht. Die ökologische Geschichte der Arktis
Im 20. Jahrhundert verwandelte die Sowjetunion die Kola-Halbinsel – einst ein abgelegener Vorposten des Russischen Reiches – in eine der bevölkerungsreichsten, industriell entwickelten, militarisierten und verschmutzten Regionen der Arktis. Diese Transformation hatte einen erheblichen Einfluss auf die sowjetische Erfahrung der...
regionalen Entwicklung. Die Interaktion mit der Natur brachte einerseits industrielle Vorteile, schränkte andererseits jedoch die Möglichkeiten radikaler sozialistischer Umwälzungen ein, da die Natur selbst als Teilnehmerin des kommunistischen Projekts agierte. In Andy Brunos Buch wird die sowjetische ökologische Geschichte in einem vergleichenden Rahmen als Teil des globalen Strebens moderner Staaten nach endlosem wirtschaftlichen Wachstum betrachtet. Indem er die Geschichte des Eisenbahnbaus, die Entstehung der Bergbau- und Verarbeitungsindustrie, die Technologien zur Nickel- und Kupferschmelze, die Rentierhaltung und die Energieproduktion in der Region untersucht, erforscht der Autor gleichzeitig auch die sowjetischen kulturellen Vorstellungen von der Natur, Entwicklungspläne, Lebenserfahrungen und Wege der sozioökonomischen Anpassung an die Realität der physischen Welt und ihrer Veränderungen. Dem Leser der Bücher wird die Geschichte zweier miteinander verbundener Prozesse präsentiert: Während die sowjetische Macht die Natur umgestaltete, gestaltete die Natur die sowjetische Macht um. Andy Bruno ist Professor am Geschichtsdepartment der Northern Illinois University, USA.
Im 20. Jahrhundert verwandelte die Sowjetunion die Kola-Halbinsel – einst ein abgelegener Vorposten des Russischen Reiches – in eine der bevölkerungsreichsten, industriell entwickelten, militarisierten und verschmutzten Regionen der Arktis. Diese Transformation hatte einen erheblichen Einfluss auf die sowjetische Erfahrung der regionalen Entwicklung. Die Interaktion mit der Natur brachte einerseits industrielle Vorteile, schränkte andererseits jedoch die Möglichkeiten radikaler sozialistischer Umwälzungen ein, da die Natur selbst als Teilnehmerin des kommunistischen Projekts agierte. In Andy Brunos Buch wird die sowjetische ökologische Geschichte in einem vergleichenden Rahmen als Teil des globalen Strebens moderner Staaten nach endlosem wirtschaftlichen Wachstum betrachtet. Indem er die Geschichte des Eisenbahnbaus, die Entstehung der Bergbau- und Verarbeitungsindustrie, die Technologien zur Nickel- und Kupferschmelze, die Rentierhaltung und die Energieproduktion in der Region untersucht, erforscht der Autor gleichzeitig auch die sowjetischen kulturellen Vorstellungen von der Natur, Entwicklungspläne, Lebenserfahrungen und Wege der sozioökonomischen Anpassung an die Realität der physischen Welt und ihrer Veränderungen. Dem Leser der Bücher wird die Geschichte zweier miteinander verbundener Prozesse präsentiert: Während die sowjetische Macht die Natur umgestaltete, gestaltete die Natur die sowjetische Macht um. Andy Bruno ist Professor am Geschichtsdepartment der Northern Illinois University, USA.
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