Familiendrama in der Kindheit, Teilnahme am Russisch-Türkischen Krieg, psychische Störung, Selbstmord…
So verlief das Leben des russischen Schriftstellers Wsewolod Michailowitsch Garschin (1855–1888). In seiner Prosa konzentrierte der Autor sich auf die moralischen und ethischen Fragen, die ihn quälten.
Die Texte sind ungewöhnlich allegorisch und berührend, beleuchten die Laster der Gesellschaft und prallen schmerzhaft auf die Realität. «Die rote Blume» ist eine der bekanntesten Erzählungen Garschins.
Der Hauptcharakter, besessen von der Idee, das gesamte Übel der Welt auszurotten, ist überzeugt, dass es in den verhassten roten Blumen konzentriert ist…
In die Ausgabe wurden auch andere Werke aufgenommen – «Vier Tage», «Signal», «Nacht», «Nadezhda Nikolajewna», «Märchen von der Kröte und der Rose», «Die reisende Frosch» u.a.