Der Roman «Präsumtion der Schuld» — ist der beste Beweis dafür. Kann man mit der Last der Schuld leben? Immerzu gequält sein, weil man schuld daran ist, dass ein nahestehender Mensch gestorben ist? Die Großmutter Lida lebte so. Während des...
Vaterländischen Krieges war ihre Schwester Zoya mit Partisanen verbunden und wurde von den Faschisten erschossen. Lida war sich sicher, dass sie schuld war — sie. Aus Sturheit hörte sie nicht auf ihre Schwester, handelte nach ihrem eigenen Kopf und verriet unwissentlich Zoya. Ihr ganzes Leben lang trug die Großmutter Lida diesen Stein um den Hals. Er ließ ihr kein Leben, und ablegen — konnte sie ihn nicht. Mit der Zeit lernte sie, alles nach Zoyas Maß zu messen und alles mit Zoyas Augen zu sehen, als lebte sie nicht ihr eigenes, sondern Zoyas Leben. Die Enkelinnen Lidias, obwohl sie die ganze Wahrheit nicht kannten, schienen ebenfalls für diese Schuld zu zahlen — das Leben von allen dreien war irgendwie unsinnig. Wüsste die Großmutter, dass sie das Recht hatte, diesen Stein von ihrer Seele zu nehmen, wäre ihr Leben und das ihrer Enkelinnen anders verlaufen? Und kann man darüber im Konjunktiv sprechen?
Anna Babina — eine junge Prosaistin, Finalistin des Preises «Lizey» (2022), Gewinnerin des Verlagsprogramms des Kunstclusters. Ihre Bibliografie ist bisher nicht groß, aber es ist ganz offensichtlich, dass sie eine talentierte Autorin mit ihrem eigenen Blick auf die Welt ist.
Der Roman «Präsumtion der Schuld» — ist der beste Beweis dafür. Kann man mit der Last der Schuld leben? Immerzu gequält sein, weil man schuld daran ist, dass ein nahestehender Mensch gestorben ist? Die Großmutter Lida lebte so. Während des Vaterländischen Krieges war ihre Schwester Zoya mit Partisanen verbunden und wurde von den Faschisten erschossen. Lida war sich sicher, dass sie schuld war — sie. Aus Sturheit hörte sie nicht auf ihre Schwester, handelte nach ihrem eigenen Kopf und verriet unwissentlich Zoya. Ihr ganzes Leben lang trug die Großmutter Lida diesen Stein um den Hals. Er ließ ihr kein Leben, und ablegen — konnte sie ihn nicht. Mit der Zeit lernte sie, alles nach Zoyas Maß zu messen und alles mit Zoyas Augen zu sehen, als lebte sie nicht ihr eigenes, sondern Zoyas Leben. Die Enkelinnen Lidias, obwohl sie die ganze Wahrheit nicht kannten, schienen ebenfalls für diese Schuld zu zahlen — das Leben von allen dreien war irgendwie unsinnig. Wüsste die Großmutter, dass sie das Recht hatte, diesen Stein von ihrer Seele zu nehmen, wäre ihr Leben und das ihrer Enkelinnen anders verlaufen? Und kann man darüber im Konjunktiv sprechen?
Anna Babina — eine junge Prosaistin, Finalistin des Preises «Lizey» (2022), Gewinnerin des Verlagsprogramms des Kunstclusters. Ihre Bibliografie ist bisher nicht groß, aber es ist ganz offensichtlich, dass sie eine talentierte Autorin mit ihrem eigenen Blick auf die Welt ist.
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Es ist seit langem bekannt, dass ein Leser vom lesbaren Inhalt einer Seite abgelenkt wird, wenn er das Layout betrachtet. Der Sinn der Verwendung von Lorem Ipsum besteht darin, dass es eine mehr oder weniger normale Verteilung der Buchstaben hat
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