Die Handlung von «Der Vogel der Trauer» spielt in Sambia der 1990er Jahre, vor dem Hintergrund eines gescheiterten Militärputsches, wahlbedingter Unruhen und einer Wirtschaftskrise.
Als der elfjährige Chimuka überraschend seinen Vater verliert, wird klar, dass ihre scheinbar gewöhnliche Familie voller Geheimnisse steckt, die nicht einmal unter Erwachsenen besprochen werden.
Die Verwandten väterlicherseits wenden sich von der Mutter und den Kindern ab. Obwohl sie versucht, sich über Wasser zu halten, trifft sie nach einiger Zeit eine fatale Entscheidung, die Chimuka und ihren Bruder Ali zwingt, Schutz in den dunkelsten Straßen von Lusaka zu suchen.
Sie müssen lernen, in einer gefährlichen Welt zu überleben, in der Gewalt und Brutalität herrschen. Es ist gleichzeitig eine tragische Familiengeschichte und ein nationales Porträt Sambias in einer Zeit, als das Land sich von mehreren Generationen seiner Kinder abwandte.