Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) war ein herausragender Denker und Schriftsteller der Aufklärung. In der „Bekenntnis“, die für das 18. Jahrhundert bemerkenswert offenherzig ist, beschreibt Rousseau detailliert fünfzig drei Jahre seines Lebens. Es ist der Versuch, die wahren Motive menschlichen Handelns ans...
Licht zu bringen und – fast immer – dafür Rechtfertigungen zu finden. Rousseau verschweigt nicht, dass er gestohlen hat, seine eigenen Kinder in ein Waisenhaus gegeben hat, von wohlhabenden Damen gelebt hat und teilt die intimsten Gefühle. Er schreibt darüber, wie er Menschen begeisterte und wie er sich von ihnen trennte, beschreibt all seine Verletzungen und bitteren Irrtümer. Die handelnden Personen in seiner Erzählung sind Diderot, Voltaire, Baron von Grimm und zahlreiche ihm wohlgesonnene Frauen. Dieses Werk wurde erst vier Jahre nach dem Tod des Autors, im Jahr 1782, der breiten Öffentlichkeit vorgelegt. Zur selben Zeit erschienen die „Spaziergänge eines einsamen Träumers“ (1776–1778), die das autobiografische Thema in Form von philosophischen Essays fortführen und einen Schlussstrich unter das gesamte Leben und Schaffen von Jean-Jacques Rousseau ziehen. Diese Werke ermöglichen es, einen Eindruck von Rousseaus Persönlichkeit zu gewinnen – einer äußerst widersprüchlichen und doch enorm einflussreichen Figur der Aufklärung.
Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) war ein herausragender Denker und Schriftsteller der Aufklärung. In der „Bekenntnis“, die für das 18. Jahrhundert bemerkenswert offenherzig ist, beschreibt Rousseau detailliert fünfzig drei Jahre seines Lebens. Es ist der Versuch, die wahren Motive menschlichen Handelns ans Licht zu bringen und – fast immer – dafür Rechtfertigungen zu finden. Rousseau verschweigt nicht, dass er gestohlen hat, seine eigenen Kinder in ein Waisenhaus gegeben hat, von wohlhabenden Damen gelebt hat und teilt die intimsten Gefühle. Er schreibt darüber, wie er Menschen begeisterte und wie er sich von ihnen trennte, beschreibt all seine Verletzungen und bitteren Irrtümer. Die handelnden Personen in seiner Erzählung sind Diderot, Voltaire, Baron von Grimm und zahlreiche ihm wohlgesonnene Frauen. Dieses Werk wurde erst vier Jahre nach dem Tod des Autors, im Jahr 1782, der breiten Öffentlichkeit vorgelegt. Zur selben Zeit erschienen die „Spaziergänge eines einsamen Träumers“ (1776–1778), die das autobiografische Thema in Form von philosophischen Essays fortführen und einen Schlussstrich unter das gesamte Leben und Schaffen von Jean-Jacques Rousseau ziehen. Diese Werke ermöglichen es, einen Eindruck von Rousseaus Persönlichkeit zu gewinnen – einer äußerst widersprüchlichen und doch enorm einflussreichen Figur der Aufklärung.
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