Das Thema des mysteriösen Todes von John Kennedy beschäftigt weiterhin die Geister. Offiziell gilt Lee Harvey Oswald als der Schuldige am Tod des US-Präsidenten, aber es gab keinen Prozess gegen ihn. Am 24. November 1963 starb der Verdächtige im Mordfall Kennedy im selben Krankenhaus „Parkland“, in dem auch sein angebliches Opfer war. Und er schwieg für immer. Nur wenige wissen, dass Lee Harvey Oswald von 1959 bis 1962 in der UdSSR lebte.
In diesen Jahren war Ernst Titovets, der Autor dieses Buches, ein enger Freund von Oswald, und jetzt bietet er seine einzigartige Sicht auf diesen mysteriösen Menschen an.
Dem Leser präsentiert sich kein mit schwarzer Farbe beschmierter Mörder voller Anschuldigungen und Spekulationen, sondern ein „amerikanischer Don Quijote“, der versucht, sich in einer neuen Welt zurechtzufinden.
Der sowjetische Arbeiter Lee Harvey Oswald arbeitet in der Radiofabrik nach Lenin, geht ins Theater, beginnt Affären mit Mädchen und heiratet schließlich die 19-jährige Studentin Maria Prusakova aus Minsk.
Wer war Oswald also? Ein Verbrecher oder ein Opfer?